VI. Unter dem Monde

Es war danach am dritten Morgen
Daß Lurlei auf demselben Fleck
An jener stillen Bucht verborgen
Saß unterm grünen Schattendeck.
Sie wußte Heinrich auf dem Rheine,
Wohin die Männer früh am Tag
Sich aufgemacht mit Garn und Leine,
Zu fischen in der Salmenwaag.
Von steilen Höhen war umzogen
Das Strombett in geschloßnem Ring,
Weil hier der Rhein in scharfem Bogen
Um den gewalt'gen Felsen ging.
Dort sich aus nahen Bergen windend,
Als stieß er selbst das Tor sich auf,
Barg er, in Bergen auch verschwindend,
Bald wieder den gekrümmten Lauf.
So war beschränkt des Blickes Weite
Von Wald und Wänden um und um,
Nur talwärts schaute links zur Seite
Burg Katz ums Vorgebirg herum.
Und drüben, Strom und Tal als Frohne
Wirksam beherrschend, stolz und frei
Gleich einem hohen Götterthrone,
Stieg aus der Flut empor die Lei.
Darüber stand im blauen Äther
Der Mond und glänzte silberweiß,
Gewillt, schon wenig Tage später
Zu füllen seines Zirkels Kreis.
Und war er voll und rund zu sehen,
Dann wollte Lurlei zu Lothar,
Wie sie's gelobt, und ihm gestehen,
Was ihres Herzens Meinung war.
Sie löste sich das enge Mieder,
Daß freier sich die Brust bewegt,
Und streckte lang aufs Moos sich nieder,
Die Hände unters Haupt gelegt.
Gezweig und Blätter spielten flimmernd
In Dämmerlicht und Sonnenschein,
Zum Waldverstecke lugte schimmernd
Das tiefe Himmelblau herein.
Und Lurlei wußte sich zu schmiegen,
Versuchte hier und rückte da,
Bis sie durchs grüne Laub im Liegen
Des Mondes bleiches Antlitz sah.
Er war ihr Freund und ihr Berater
Mit seinem wandelbaren Licht,
Und seine ausgebrannten Krater
Erschienen ihr wie ein Gesicht,
Das sich vor ihrem Blick bewegte,
Aus dem nach seiner Züge Maß
Auf Frag' und Zweifel, die sie hegte,
Sie tröstlich Red' und Antwort las.
Auch heute wollte sie ihm klagen,
Warum ihr Herz so heftig schlug,
Ihm Angst und Wunsch und Hoffnung sagen
Und was sie auf der Seele trug.
Soll sie des Grafen Minnewerben
Erhören, das so lockend fleht?
Führt zu Gedeihn, führt zu Verderben
Der Weg, vor dem sie zaudernd steht?
Das lag ihr schwer in den Gedanken,
Wie sie mit Für und Wider stritt,
Noch immer fühlte sie ein Schwanken
Vor dem entscheidend ersten Schritt.
Doch wie sie jenes Wortes dachte
Aus Heinrichs Mund, das haften blieb
Und jetzt noch ihre Wut entfachte,
Die Scham ihr in die Wangen trieb,
Da bäumte sich wie dort die Welle
Am Felsgestein in Überhast
Ihr Stolz empor, und auf der Stelle
War trotzig ihr Entschluß gefaßt:
»Wohlan! ich will's ihm deutlich zeigen,
Daß ich auch ohn' ihn leben kann!
Er soll sich einmal tief verneigen
Vor meines Glückes Viergespann!
Du sei mein Zeuge, Mond, in Hulden,
Daß mir nichts andres übrig bleibt
Und sein Verrat nur und Verschulden
Mich in des Grafen Arme treibt!
Lothar legt alles mir zu Füßen,
Sein einzig Glück, sein Stern bin ich,
Er will das Leben mir versüßen
Und hat nicht Frieden ohne mich.« 
Da war er seltsam anzuschauen,
Der Alte mit dem Schneegesicht,
Er schüttelte und hob die Brauen,
Als billigt' er die Rede nicht. 
»Du wunderst dich; wirst doch nicht denken,
Ich würd' in heimlich freier Wahl
Dem Grafen Leib und Seele schenken?
Nein, Freund! ich werde sein Gemahl!
Auf seinem Schlosse werd' ich wohnen,
Auf hohem Söller mit ihm stehn,
In seinem Saale mit ihm thronen,
In eitel Samt und Seide gehn.
Hof halten werd' ich, Feste leiten
Mit Blick und Wort und frohem Mut,
Zu Jagd und Beize mit ihm reiten
Im Schleier und im Federhut.« 
Der Mond horcht' auf; schnell wieder heiter
Und in verständnisvoller Ruh,
Zog er den Mund gemächlich breiter
Und kniff verschmitzt ein Auge zu. 
»Du lächelst; auch Salvete schürte
Noch meine Lust und riet und frug
Und tat, als ob mir nur gebührte
Des Grafen Hand mit allem Fug.
Du kennst ihn, Mond, in Fried' und Fehde.
Er ist ein Held von Kopf zu Fuß,
Stark ist sein Arm, mild seine Rede
Und wonnig seiner Augen Gruß.
Vielleicht kannst du von deiner Höhe
Ihn sehn, wohin den Schritt er lenkt,
Ob er zu mir nicht gerne flöhe,
Und ob er auch an mich jetzt denkt.« 
Da reckte sich der Mond und schielte
Scharf um die Ecke zum Palas,
Und durch sein schiefes Antlitz spielte
Schalkheit, als säh' er Wunder was. 
Sie richtete sich auf und stützte
Sich mit den Armen aufs Gestein;
Ob ihr nicht auch das Spähen nützte,
Sah sie zur Burg hin übern Rhein,
Die bis hinauf zum Mauerkranze
Des Bergfrieds noch im Schatten lag,
Derweil im Morgensonnenglanze
Linksufrig prangte Hain und Hag.
Umsonst! es war für Menschenauge
Zu weit, mocht' auch die Späherin
Mit Blicken noch so fest sich saugen,
Nur die Gedanken flogen hin.
Der Graf Lothar hatt' in der Jugend
Verlassen seiner Väter Schloß
Und Waffendienst und Rittertugend
Erlernt in andrer Herren Troß.
Er hatt' in Kämpfen und Gefahren
Als tapfrer Streiter sich bewährt
Und war mit achtundzwanzig Jahren
Und goldnen Sporen heimgekehrt.
Graf Dieter hatte mittlerweile
Dem Sohn ein festes Haus erbaut,
Burg Katz, die von des Berges Steile
Schloß Rheinfels gegenüber schaut.
Schon seit dem Frühjahr hauste droben
Als Burg- und Jungherr Graf Lothar
Und hört' allstunds die Schönheit loben
Der Fischermaid in Sankt Goar.
Er ward begierig, sie zu sehen,
Die jeder rühmte hierzuland,
Doch ließ der Zufall es geschehen,
Daß er sie nie im Städtchen fand.
Endlich auf schatt'gem Waldespfade
Begegnet' er ihr einst allein,
Sie kam, nur leicht geschürzt, vom Bade,
Frisch wie die Ros' im Morgenschein.
Da sah er ihrer Augen Sprühen,
Den Nacken und den bloßen Arm,
Den stolzen Wuchs, der Wangen Glühen,
Und bei dem Anblick ward ihm warm.
»Grüß Gott dich, holde Maid, in Ehren!«
Sprach er und blieb am Wege stehn,
»Hast du es eilig, heimzukehren?
Willst nicht ein Weilchen mit mir gehn?«
Sie sah mit flüchtigem Erröten
Ihn an und sagte sonder Scheue
»Nicht Eile just hab ich vonnöten
Und fürchte nicht, daß ich's bereu'.«
Sie kannt' ihn schon; Gestalt und Züge,
Vornehm und stattlich anzuschau'n,
Sein ganzes Wesen und Gefüge
Erweckten fesselnd ihr Vertrauen.
Er hatt' etwas, das leicht bestrickte,
Als wenn sich ein Erobrer naht,
Wie er sich trug und sprach und blickte,
Das ihr ganz neu entgegen trat.
Da regte sich ihr flugs im Herzen
Der Fanglust angeborner Trieb,
So daß sie, aufgelegt zum Scherzen,
Recht gern an seiner Seite blieb.
Sie wollte sehn, ob's ihr durch Tändeln
Und List und Locken möglich sei,
Mit einem Grafen anzubändeln,
Aus Laune nur und Schelmerei.
Nichts andres hatte sie im Willen,
Als ein vorübergehend Spiel,
Sie wollt' erproben nur im stillen,
Ob sie auch solchem Herrn gefiel.
Nun, das gelang ihr aus der Maßen,
Des Grafen Blicke wurden heiß,
Denn sie betrieb ihr Kirrn und Spaßen
Mit einem ausgesuchten Fleiß.
Je mehr sie sah, wie's ihn entzückte,
Je kühner ging sie darauf aus,
Wie sie ihn reizte und berückte,
Und forderte ihn keck heraus.
Sie trug die freudigste Erregung
In Antlitz und Gespräch zur Schau,
Lebhaft anmutige Bewegung
Zeigt' ihres Körpers schönen Bau.
Es lachte mit so süßem Schwellen
Verführerisch ihr roter Mund,
Und ihres Goldhaars lange Wellen
Umfluteten der Schultern Rund.
Da hielt nicht länger mehr im Zügel
Lothar des Herzens rasche Lust,
Und er umschlang wie Sturmes Flügel
Lurlei und drückte Brust an Brust.
Das aber war der Jungfrau leidig,
Und sprengend seiner Arme Haft
Entwand sie schnell sich und geschmeidig
Mit einer ungeahnten Kraft.
Zornfunkelnd, purpurüberflossen
Sah sie auf den verwegnen Mann,
Daß er halb reuig, halb verdrossen
Sich seiner Ritterpflicht besann.
Und höflich bat er: »Sei nicht böse!
Nicht allzu lange zürne mir,
In Lächeln deinen Unmut löse,
Nur einen Kuß wollt' ich von dir.«
»So wartet, bis ich ihn Euch schenke,
Statt daß Ihr mit Gewalt ihn raubt,
Und bis ich's tue, – nun, ich denke,
Das dauert länger, als Ihr glaubt!«
Sie sprach's, das Haupt empor geschwungen,
Und schritt den Waldweg stolz dahin.
Lang schaut' der Graf ihr nach, bezwungen
Von aller Herzen Zwingerin. – 
So endete mit Streit im Walde
Ihr erst Begegnen mit Lothar,
Doch Lurlei fühlte nur zu balde,
Daß sie ihm nicht mehr böse war.
Wenn sie hier hüben ihn erblickte,
– Und drüben hatt' er keine Ruh –
War sie beglückt und stand und nickte
Auf seinen Gruß ihm lächelnd zu.
Er sucht' ihr öfter nah zu kommen,
Und es gelang auch manches Mal,
Dann immer sprach er ihr beklommen
Von seines Herzens Not und Qual.
Er bat sie wiederholt und dringend
Um eine Kahnfahrt auf dem Rhein,
Und endlich schlug – das Opfer bringend! –
Sie mit geheimen Freuden ein. –

Durch Lurleis Träumen und Erinnern
Zog Bild und Wort gedankenschnell
Und spiegelte in ihrem Innern
Lothars Erscheinung sonnenhell.
Vor ihrem Geiste stand er ragend
In seiner schönen Männlichkeit,
Nur mit den Augen flehend, fragend
Nach ihrer Liebe Blütezeit.
Da wuchsen Sehnsucht und Verlangen
Und flammten ihr durch Seel' und Leib,
Und mit des Herzens Lust und Bangen
Ward in der Jungfrau wach das Weib. 
Sie sprach: »Mein bleicher Freund dort oben,
Des Gegenwart mich stärkt und labt,
Dir will ich schwören und geloben,
Als hätt'st mir du den Eid gestabt:
Ich will mein Herz dem Grafen geben,
Ihm hold und treu zeitlebens sein,
Ist er gewillt, mich zu erheben,
Und seine Gunst in Ehren mein.
Ich lieb' ihn, und ich will ihn haben,
Er hat mir's angetan im Flug,
Daß er mit seinen hohen Gaben
Mich schnell in sanfte Fesseln schlug.
Du siehst und hörst mich hier auf Erden,
Nun schwebe hin durch Tag und Nacht,
Laß voll die hohle Wange werden
Zu deines hellsten Lichtes Macht!
Nachzügler du am Himmelsbogen,
Schreit' aus in deinen Nebelschuh'n!
Mich treibt's, in deines Glanzes Wogen
An des Geliebten Brust zu ruhn.
Mit Armen will ich ihn umfangen,
Es dürstet mich nach seinem Mund;
Mond, laß mich zu Lothar gelangen!
Sput' dich, du Träumer! werde rund!« 
Mild wie zu Kinderwünschen lachte
Zu Lurleis Leidenschaft der Greis,
Doch Drohen nicht noch Bitten brachte
Ihn aus dem altgewohnten Gleis. 
Voll war die Brust ihr zum Zerspringen,
Und aus des Herzens tiefstem Drang
Erhob sie nun ein schallend Singen,
Daß es vom Felsen widerklang. 

Mein Herz schlägt laut,
Mein Auge schaut
Auf Wegen und Stegen
Dem Liebsten entgegen.
Ruh sind' ich nimmer
Von Kopf zu Fuß,
Ich sehne mich immer
Nach seinem Gruß.
Ich möcht' ihm begegnen,
Sein Leben ihm segnen
Und was ihm wert,
Sein Roß und sein Schwert. 
Auf hohem Stein
Die Burg ist sein.
Ach, hätt' ich doch Flügel!
Durch Tal, über Hügel
Wollt' ich mich schwingen
Zu ihm hinan
Und selig umschlingen
Den trauten Mann.
Von Hoffnung getragen
Mit Wünschen und Fragen,
Ihr Seufzer, eilt
Dahin, wo er weilt! 
Die Wolken ziehn,
Die Wellen fliehn,
Und meine Gedanken
Mir wanken und schwanken.
Unstet durchjagen
Sie mein Gemüt;
Wie soll ich es sagen,
Was in mir glüht?
O Sehnsuchtsgewalten!
Kein Hemmen und Halten
Auf eurer Bahn, –
So wollet ihm nahn! 

Nun hatte sie sich frei gesungen
Die Seele mit der Melodei,
Das Lied war ihrer Brust entsprungen
Wie ein Knospe bricht im Mai.
Verhohlne Liebe war gestanden
Dem Wald, den Felsen und der Flut,
Und wie erlöst aus Zweifelsbanden
War leicht und fröhlich ihr zumut.
Und angefangen mal mit Singen,
Fuhr sie, als sie den Rückweg nahm,
Nun trällernd fort und ließ erklingen,
Was in den Sinn ihr eben kam. 

Es pocht' ein blonder Knabe
Vor eines Schenken Haus
Mit seinem Wanderstabe:
»Herr Wirt! nur schnell heraus
Mit einem kühlen, blanken,
Einem blanken Becher Wein!
Will zahlen und mich bedanken,
Bedanken noch obenein.« 
Wirtstöchterlein, das junge
Mit braunem Augenpaar,
Reicht' ihm mit raschem Schwunge
Den vollen Becher dar.
»O nein! du mußt erst nippen,
Erst selber nippen am Rand
Mit deinen roten Lippen,
So rot wie kein' im Land.« 
Sie tat, was er begehrte,
Sie trank ihm lächelnd zu,
Er saß bei ihr und leerte
Den Becher in guter Ruh.
»Könnt'st mir die Rose schenken,
Die Rose von deiner Brust,
Und deiner wollt' ich denken,
Dein denken in Wanderlust.« 
Sie gab ihm auch die Rose
Von ihrer Brust sogleich,
Gefangen hielt der Lose
Ihr Händchen, schlank und weich.
»Könnt'st mich ein Stücklein bringen,
Ein Stücklein auf den Weg,
Im Walde tief verschlingen,
Verschlingen sich Pfad und Steg.« 
Sie ging mit ihm so lange,
Bis daß ein Kreuzweg kam,
Er küßt' ihr Mund und Wange,
Als er nun Abschied nahm.
»Könnt'st mir dein Herz mitgeben,
Dein Herz, lieb Mägdelein!
Vielleicht kehr' ich im Leben,
Vielleicht hier wieder ein.« 
»Mußt warten, lieber Knabe,
Mußt warten Jahr und Tag,
Ob ich's, wenn ich's noch habe,
Noch habe, dir geben mag.«
Er ging dahin und dachte:
Ob wohl das Warten frommt?
Sie schaut' ihm nach und lachte:
Ob er wohl wiederkommt? 

Mägdlein saß in Wald und Moos,
Bunte Blumen auf dem Schoß,
Einen Kranz zu winden.
»Den ich schau' durchs Kränzelein,
Der soll mir der Liebste sein!«
Sprach sie bei dem Binden. 
Kaum ist fertig das Geflecht,
Kommt ein junger Jägerknecht
Aus dem Busch geflitzet;
Kniet und hält das Kränzel dicht
Zwischen sein und ihr Gesicht,
Schon den Mund gespitzet. 
»Sieh! so schaut dein Liebster drein,
Guckt durchs runde Fensterlein,
Komm, mein liebes Kätzchen!«
Wie's gewollt, so hat's gemüßt,
Hat ihn durch den Kranz geküßt,
Ward sein Herzensschätzchen. 

So singend kam dahergeschritten
Lurlei den Pfad am Uferrand,
Als plötzlich in des Weges Mitten
Ein bärt'ger Burgmann vor ihr stand.
Doch sie erschrak nicht vor dem Streiter,
Rauschard, des Grafen Schildknecht war's,
Auf jedem Zuge sein Begleiter,
Der Treu'ste der Getreu'n Lothars.
Er grüßte sie halbwegs verlegen
Und hielt, als hätt's ein schwer Gewicht,
Ein kleines Sträußchen ihr entgegen
Von blühenden Vergißmeinnicht.
»Von meinem Herrn!« sprach er gemessen
»Und seines Herzens Gruß dabei!
Und möchtest ja doch nicht vergessen,
Daß in drei Tagen Vollmond sei.«
Sie nahm's verschämt und nahm's doch gerne
Und lächelte. »Sag dem, der's schickt,
Mich hätten diese blauen Sterne
Wie seine Augen angeblickt.
Und kommen würd' ich, eh' dort oben
Noch über jene Felsenwand
Des Mondes Antlitz sich erhoben
Und niedersäh' auf Strom und Land.«
Dann schritt sie fort, und es belebte
Die helle Freude ihr Gesicht,
An ihrer Brust beim Atmen bebte
Das Sträußchen von Vergißmeinnicht.

Julius Wolff - Lurlei - Eine Romanze

Loreley Online, Stand: 13-11-2003 , Dipl. Ing. (FH) Rudolf Reckenthäler